Ein Pinpointer (auch Handpinpointer, Punktortungssonde oder Hand-Pointer genannt) ist ein handliches, stabförmiges Metallsuchgerät. Es wird eingesetzt, nachdem der Metalldetektor ein grabungswürdiges Signal gemeldet hat – um das Metallobjekt im Aushub oder im Grabungsloch millimetergenau zu lokalisieren.
Für Schatzsuche und Sondeln ist der Pinpointer essenziell: Ohne ihn riskiert man bei jeder Grabung, wertvolle Funde wie Münzen, Fibeln oder Schmuck mit dem Spaten zu beschädigen oder im aufgeworfenen Erdreich zu verlieren. Mit einem guten Pinpointer verkürzt sich die Bergungszeit erheblich und die Fundquote steigt spürbar.
Auch in der Heimatforschung und Archäologie hat sich der Pinpointer als Standardwerkzeug etabliert: Historische Metallfunde lassen sich schonend und präzise bergen, ohne den archäologischen Kontext zu zerstören.
Die Geräte sind in der Regel 12–24 cm lang, wiegen 150–250 g und lassen sich dank Ein-Knopf-Bedienung mit einer Hand sicher führen. Die Detektionsspitze arbeitet im 360°-Modus und signalisiert Funde sowohl akustisch als auch durch Vibration.